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Umbauarbeiten

Die Arbeiten am Hüttenmuseum dauern an. Der über 300 Jahre alte Fachwerkbau birgt so einige Überraschungen in der Bausubstanz.

So wurde unter anderen eine Zwischenwand aus Fachwerk freigelegt, bei der die Hohlraumverfüllung aus fünf unterschiedlichen Bestandteilen wie Backsteinziegel, Langlochziegel, Gips-Estrich-Befüllung, Klinkerstein und Gasbetonstein besteht.

Die älteste Hohlraumverfüllung in dieser Wand stammt aus den 1930er Jahren.


Hinzu kommt, dass Teile des Gebäudes vom „Echtem Hausschwamm“ befallen sind.

Unter anderem musste der aus Holz bestehende Sturz über der Haupteingangstür restauriert werden. Bei dem Türsturz handelt es sich um das Original aus dem Jahre 1732.

Die Wandkehle am darüberliegenden Balkon war über die Jahre stark verwittert, was zur Folge hatte, dass Feuchtigkeit in das Mauerwerk eindringen konnte.

Im Zuge der Schwammsanierung werden aktuell auch Teile der Fachwerkkonstruktion aufgearbeitet.