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+++ Aktuell ist das Kunstgussmuseum geschlossen +++

Am Gebäude finden umfangreiche Baumaßnahmen statt. 


Das Kunstgussmuseum

Das Kunstgussmuseum, gelegen im Zentrum der Stadt, versteht sich mit seinem Eisenkunstguss als Ort moderner Museumspräsentation.


Mit dem neuen Spezialmuseum für Eisenkunstguss soll gleichzeitig auch der historische Marienhof und seine Bedeutung für die Entwicklung des Ortes wieder in das Gedächtnis der Bewohner der Stadt geholt werden.
Für die Neuausrichtung des Museums wird aktuell mit verschiedenen Partnern und Fachleuten aus dem Metallbereich ein modernes Ausstellungskonzept erarbeitet. Zusammen mit den Sanierungsarbeiten am historischen Marienhofgebäude wird es zu einer Erweiterung des Museumsbereiches kommen.

Ziel ist eine zeitgemäße und interessante Ausstellung, welche dann erstmalig auch eine Barrierefreiheit bieten wird. Wer schon vor der Schließung das Museum besucht hat, ist beeindruckt von den Fertigkeiten unserer Vorfahren. Genau das soll weiter vertieft und erlebbar gemacht werden.

Noch heute gibt es in Ilsenburg und Umgebung eine hohe Konzentration an metallverarbeitenden Betrieben. 

Die Geschichte des Marienhofes

Zentral gelegen auf dem Gebäudeensemble des Marienhof, wird das denkmalgeschützte Bauwerk als Kulturerbe Sachsen-Anhalts eingestuft und die Sanierung aus Mitteln des Europäischen Fornds für Entwicklung (EFRE) gefördert.

Das Haus entstand in drei Bauetappen als zweigeschossiger Fachwerkbau von 1738 bis 1778. Um 1840 wurde der Bau durch eine Eisenkunstgusstreppe im Gebäudeinneren und einem Balkonvorbau erweitert. Der Architekt des Ensembles war Johann Heinrich Heinzmann.

Der Marienhof war Mittelpunkt  des gräflich-stolbergischen Vorwerks und der ehemalige Wohnsitz der Erbgrafen bzw. gräflicher Verwandter  (Witwen und ledige Töchter) in Ilsenburg.

Die Domäne Marienhof wurde 1749 durch den Grafen Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode und seiner Gemahlin Sophie Charlotte geb. Leiningen erbaut. Der Sohn des Grafen Christian Ernst zu Stolberg-Wernigerode heiratete 1838 eine Marie Elisabeth von Promnitz, die bereits 1741 verstarn. Vermutlich hat man den Hof nach ihren Namen "Marie", zum Andenken so benannt.

Während später im Ilsenburger Schloss umfangreiche Umbaumßnahmen stattfanden, diente das Gebäude als Wohnsitz der Grafen.